Jugendwohngemeinschaft - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmF)

Die Jugendwohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige und junge volljährige Flüchtlinge (UmF), bieten - ähnlich dem Setting des Betreuten Wohnens

 

  • ein ambulantes Betreuungs- und Beratungsangebot für Jugendliche und junge Volljährige mit dem Hintergrund der  unbegleiteten Einreise nach Deutschland.
  • Die zu Betreuenden sollten bereits über ein gewisses Maß an Selbständigkeit verfügen und weitestgehend eigenständig ihre Lebensführung bewältigen können.
  • In ihrem neuen Lebensumfeld sollen die jungen Menschen mit den Gepflogenheiten einer für sie neuen Kultur und Gesellschaft vertraut werden und ihnen damit eine angemessene Integration ermöglicht werden.
  • Voraussetzung für die Aufnahme in einer Jugendlichenwohngemeinschaft UmF sind neben der Mitwirkungsbereitschaft (u.a. Spracherwerb, Beteiligung am Hilfeplanprozess etc.), die Basiskompetenz in selbständiger Lebensführung sowie ein gültiger Aufenthaltsstatus in der Bundesrepublik.

 

 Leistungen der Jugendwohngemeinschaft UmF

  • eine regelmäßige, individuell auf die jungen Menschen ausgerichtete Begleitung und Betreuung
  • Hilfestellung bei asylrechtlichen Angelegenheiten
  • (mittels Unterstützung) die Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven
  • Unterstützung und Begleitung bei schulpraktischen sowie berufsbezogenen Themen
  • Vermittlung und Anleitung hinsichtlich einer eigenverantwortlichen Lebensführung
  • evtl. die Abklärung von therapeutischen Maßnahmen aufgrund traumatisierender Fluchterfahrungen

 

Die Hilfe für die Jugendlichen wird individuell auf deren Bedürfnislage ausgerichtet. Nicht selten haben die jungen Menschen Vorerfahrungen in den von Krieg betroffenen Ländern sowie einschneidende, traumatisierende Erfahrungen während der Flucht erlebt, die es im Hilfeprozess zu berücksichtigen gilt. In enger Kooperation mit einem vom Jugendamt gestellten Vormund, führt die Hilfe in einer Jugendwohngemeinschaft UmF schrittweise zur Verselbständigung der jungen Menschen. Das Margaretenstift betreut aktuell vordringlich Flüchtlinge aus Afghanistan, Palästina sowie Bangladesch. Unsere Standorte der UmF- Jugendlichenwohngemeinschaften sind bislang in Saarbrücken, Riegelsberg, Dudweiler und Völklingen eingerichtet.  

 

Ansprechpartner:

Stephan Baecker

Telefonnr.: 0681- 948 17-61

s.baecker@margaretenstift.de