Stationäres Einzelsetting Mutter-Kind / Vater-Kind

Im Rahmen der „Integrativen Hilfen“ sind die Professionellen Erziehungsstellen ein stätionäres Hilfesetting hier: für Jugendliche, für die das Erleben familienanaloger Strukturen und Rahmenbedingungen (hohe Betreuungsdichte und –konstanz) in der Familie einer pädagogischen Fachkraft in ihrer jeweiligen Individuallage eine wirksame und förderliche Maßnahme darstellt.

 

Für (werdende) Mütter / Väter mit unklaren Perspektiven, denen aus verschiedenen Gründen die elterliche Verantwortung (noch) nicht zugetraut werden kann, besteht im Kontext einer speziellen Erziehungsstelle die Möglichkeit der Aufnahme nach § 19 SGB VIII in Verbindung mit einem familiendiagnostischen Auftrag, der in enger Kooperation mit der Fachkraft der Erziehungsstelle von der Integrativen Familienhilfe (Saarbrücken oder Trier) oder auch dem Stationären Familienclearing geleistet wird.

 

Ziel dieser stationären Maßnahme ist es zu klären, ob die junge Frau / der junge Vater der elterlichen Verantwortung gerecht werden kann und welche Unterstützung hierfür gegebenenfalls benötigt wird.

Um dem Ziel einer Mutter-Kind/Vater-Kind-Maßnahme mit Familienperspektive zu entsprechen, hält die Erziehungsstelle im eigenen Haushalt eine abgeschlossene Wohneinheit für die junge Frau / den jungen Mann und dem/den Kind(ern) vor, die zu jeder Zeit von der Fachkraft vor Ort begehbar ist.

 

Ansprechpartner:

Janine Schöppen-Künzl

Telefonnr.: 0681-94817-63

Email: j.schoeppen-kuenzl@margaretenstift.de