17.08.2015

Zweiter Platz für die „wilde Horde“ aus dem Margaretenstift im Kampf um den Kurt-Hahn-Pokal

 

Vom 13. bis zum 17. Mai 2015 kämpften 140 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet in der Schwäbischen Alb und dem schönen Donautal um den Kurtt-Hahn-Pokal. Diese erlebnispädagogische Wettbewerbsveranstaltung wird seit sieben Jahren vom Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e. V. (BVkE) organisiert.

Das Margaretenstift stellte auch in diesem Jahr, als einzige Jugendhilfeeinrichtung im Saarland eine Wettkampfmannschaft um den heiß ersehnten Titel. Die seit vielen Jahren stattfindende Wettkampfveranstaltung, unter der Schirmherrschaft des Bundesverbands katholischer Einrichtungen und Dienste, steht alljährlich unter einem anderen Motto. In diesem Jahr wurden die Jugendlichen mit der Geschichte von „Asterix und seinen Freunden im Kampf um Sigmaringen“ spielerisch in die Geschichte der Gallier und Römer eingeführt und bestritten  unterschiedliche Naturdisziplinen. Dabei konnten die Teilnehmer alle ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und Grenzsituationen im Team gemeinsam meistern.

Insgesamt kämpften 26 Teams aus ganz Deutschland, allesamt als Völker und Stämme aus den Geschichten um Asterix und Obelix.  Als den Volksstamm der Schweizer stellten die Erlebnispädagogen Michael Mathieu und Fabian Schneider ein vierköpfiges Team im Alter von 12 und 17 Jahren zusammen, die bereit waren das Wagnis anzunehmen um als Team „Miraculix und die Wilde Horde“ anzureisen. Bereits im Voraus haben sich die Jugendlichen zusammen mit ihren Pädagogen in unterschiedlichen Trainingseinheiten auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet.

In Sigmaringen meisterten sie kollektiv viele sportliche Abenteuer und trotzen starkem Unwetter, Hagel und auch dauerhaftem Regen. Tagsüber kämpften sie sich als Team über mehrere Stunden durch die unterschiedlichsten Disziplinen, abends schliefen sie in Zelten oder auch im selbstgebauten Biwak im Wald. Fairness und Einsatzbereitschaft, sportlicher Ehrgeiz und kreatives Miteinander waren die wichtigsten Grundregeln der Wettkämpfe, die die Truppe zum sagenhaften zweiten Platz führte. Die sportlichen Disziplinen des Wettkampfes waren ein Mountainbike Rennen  von ca. 60 km und dem dabei eigenständigen Orientieren mit Karte und Kompass, einem Kletterwettkampf am Felsen, an dem mehrere tausend Meter Seil zum mobilen Klettersteigen verspannt wurden und verschiedene abenteuerliche Lagespiele bei denen Geschicklichkeit, Ausdauer, Kraft und Mut gefragt waren. Im Abschluss Wettkampf am letzten Tag, präsentierte sich die „Wilde Horde“ noch einmal von ihrer besten Seite und aktivierte letzte Kräfte um einen Triathlon in Bestform zu meistern. In den Wettkämpfen wurden die Jugendlichen von ihren Pädagogen begleitet, die sich in der Rolle des „Schutzengels“ ebenfalls allen Anforderungen des Wettkampfes stellen mussten. Neben der sportlichen Leistung die die Gruppe erzielt hat, überragten die vier Jugendlichen mit Einsatzbereitschaft und vor allem mit einem stetigen Teamgeist der dieses Ergebnis erst ermöglichte!

 

 

Text und Bilder: Michael Mathieu und Fabian Schneider