06.10.2015

Mädchen on tour!

Auch im Jahr 2014 fanden vielseitige Ausflüge im Rahmen der Genderpädagogik statt.

 

Fahrt der Mädchengruppe ( 6 – 8 Jahre) zur Burg Fleckenstein

Am 07.06.14 fuhren 6 Mädchen und ihre Betreuerinnen ins französische Lemberg, um ein  Abenteuer auf der Burg Fleckenstein zu erleben.


Wir wagten den Zeitsprung in die Vergangenheit und ließen uns  ins 12. Jahrhundert führen, durchquerten  den verzauberten Wald auf den Spuren von Prinzessin Mathilde, durchkreuzten die Pläne der dummen Hexe und des Raubritters, versuchten, die Feinde von Ritter Hugo auf der Burg zu besiegen... Es galt 20 Mutproben zu bestehen, um die Prinzessin der Fleckenstein zu retten.

 

      

Die Sonne brannte den ganzen Tag und wir hatten großes Glück, dass der Hauptteil der großen Wanderung durch den schattigen Wald ging. Es machte den Mädchen riesigen Spaß die abwechslungsreichen Aufgaben zu erfüllen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen.

Nachdem wir alle Fragen beantwortet hatten, ein Gruppenfoto mit Verkleidung machen durften, beendeten wir diesen Tag mit einem gemeinsamen Picknick und einem leckeren Eis für tapfere, der Hitze trotzenden Mädchen. Ein rundum gelungenes Abenteuer ,das Lust auf weitere macht.

 

 

 

 

Mädchenwochenende auf dem Weilerhof

 

Am 14. und 15.06.14 verbrachten wir das 2. Mädchen-Reitwochenende auf dem Weilerhof .

 Vormittags lernten wir  die Pferde kennen und die Mädchen hatten ihre erste Reitstunde. Am Nachmittag gestalteten wir  ein Kunstprojekt und danach ging es wieder zum Reiten.

Diesmal haben wir auch auf dem Weilerhof geschlafen und abends ein Feuer mit Stockbrotessen gemacht.


Nach dem Frühstück beendeten wir das Kunstprojekt und nach einer weiteren Reitstunde war der Höhepunkt ein gemeinsamer Ausritt in den angrenzenden Wald. Die Zeit auf dem Weilerhof vergeht viel zu schnell und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Die Mädchen werden im Umgang mit den Pferden immer sicherer und wachsen über sich hinaus.

 

 

 

Fahrt zum Erfahrungsfeld Schloss Freudenberg in Wiesbaden

 

Schloss Freudenberg  versteht sich in erster Linie als Ort zur Entfaltung der Sinne.

Herzstück der Anlage ist eine Dauerausstellung, das "Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens". An mehr als 60 Stationen konnten wir spielerisch Naturphänomene wie Gleichgewicht, Schwerkraft, Licht und Finsternis, Klang und Resonanz besser kennenlernen.

 Zwei der Highlights waren die Dunkelbar und der Dunkelgang, Erlebnisse, die keine von uns so schnell vergessen wird.

 Die Dunkelbar und das Restaurant Nacht-Mahl bieten eine Reise zu den Geschmackssinnen. Hier wird in völliger Finsternis gegessen und getrunken; das Auge isst nicht mit. Die Gaumenfreuden werden durch den Duft, den Geschmack und durch die Form und Konsistenz erlebt. Die Betreuung in der Welt der Dunkelheit erfolgt durch sehbehinderte und sehende Barkeeper. Die Dunkelbar ist Teil des Erfahrungsfeldes und es war „interessant mal wirklich gar nichts mehr zu sehen“. Es war kaum zu glauben, dass der Barkeeper genau gespürt hat wo wir saßen und uns die bestellten Getränke und Speisen  („Höllenwasser und feuchter Furz“) genau passend servieren konnte.

Ein besonderes Erlebnis war es auch die Klangschalen mit der Kraft der Hände zum klingen zu bekommen oder mit dem Bogen auf der Metallplatte Bilder aus Sand zu zaubern.

Für uns alle war das ein schöner, ereignisreicher Tag, bei dem sogar das Wetter mitspielte und wir im Sonnenschein auch den Barfußwanderweg gehen konnten.