11.10.2016

Kurt-Hahn-Pokal 2016: 1. Platz für das Team des Margaretenstiftes

Vom 22. bis zum 25. September 2016 kämpften 120 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet in der Fränkischen Schweiz um den Kurt-Hahn-Pokal. Diese erlebnispädagogische Wettbewerbsveranstaltung wird seit acht Jahren vom Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e. V. (BVkE) organisiert.

Das Margaretenstift stellte auch in diesem Jahr als einzige Jugendhilfeeinrichtung im Saarland eine Wettkampfmannschaft, um nach den bereits guten Platzierungen in den Jahren zuvor nun den heiß ersehnten Titel endlich zu holen. Die seit vielen Jahren stattfindende Wettkampfveranstaltung unter der Schirmherrschaft des Bundesverbands katholischer Einrichtungen und Dienste steht alljährlich unter einem anderen Motto. In diesem Jahr wurden die Jugendlichen mit der Geschichte von „Die Säulen der Erde“ spielerisch in die Geschichte der Kathedralenbauer eingeführt und bestritten  unterschiedliche Naturdisziplinen. Dabei konnten die Teilnehmer alle ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und Grenzsituationen im Team gemeinsam meistern.

Insgesamt kämpften 22 Teams aus ganz Deutschland, allesamt als Baumeister und Steinmetze aus den Geschichten um „Die Säulen der Erde“.  Die Schutzengel Michael Mathieu und Nick Ackermann stellten ein vierköpfiges Team im Alter von 14 und 16 Jahren zusammen, die bereit waren das Wagnis anzunehmen um als Team „Die Kathedralenbauer“ anzureisen. Bereits im Voraus haben sich die Jugendlichen zusammen mit ihren Pädagogen in unterschiedlichen Trainingseinheiten auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet.

In Hassenau meisterten sie kollektiv viele sportliche Abenteuer und trotzten starken Temperaturunterschieden. Tagsüber kämpften sie sich als Team über mehrere Stunden durch die unterschiedlichsten Disziplinen, abends schliefen sie im selbstgebauten Biwak im Wald. Fairness und Einsatzbereitschaft, sportlicher Ehrgeiz und kreatives Miteinander waren die wichtigsten Grundregeln der Wettkämpfe, die die Truppe zum sagenhaften ersten Platz führte. Die sportlichen Disziplinen des Wettkampfes waren eine Kanutour  von ca. 15 km, Wandern und dem dabei eigenständigen Orientieren mit Karte und Kompass von circa 95 km, einem Kletterwettkampf am Felsen, an dem mehrere hundert Meter Seil zum mobilen Klettersteigen verspannt wurden. Verschiedene abenteuerliche Lagerspiele (z. B. durch enge Gänge in der Schönsteinhöhle kriechen), bei denen Geschicklichkeit, Ausdauer, Kraft und Mut gefragt waren,  rundeten diesen Wettkampf ab. Im Abschlusswettkampf am letzten Tag präsentierten sich die „Kathedralenbauer“ noch einmal von ihrer besten Seite und aktivierten letzte Kräfte, um einen Biathlon in Bestform zu meistern. In den Wettkämpfen wurden die Jugendlichen von ihren Pädagogen begleitet, die sich in der Rolle des „Schutzengels“ ebenfalls allen Anforderungen des Wettkampfes stellen mussten. Neben der sportlichen Leistung, die die Gruppe erzielt hat, überzeugten die vier Jugendlichen vor allem durch ihre stetige Einsatzbereitschaft und durch einen überragenden Teamgeist – gemeinsam mit dem fleißigen und ausdauernden Training im Vorfeld bildeten sie die Basis für diesen schönen Erfolg.

 

 

Text und Bilder: Michael Mathieu / Evelyn Geiter