Caritas Jugendhilfeeinrichtung Margaretenstift / Über uns / Selbstverständnis

Selbstverständnis

Nach Auflösung des Schwesternkonvents begann für das Margaretenstift 1975 eine neue Zeitrechnung. Der bislang auf junge Frauen in Notlagen beschränkte Ansatz wich dem Aufbau verschiedener Formen der Hilfe zur Erziehung.

Heute umfasst das Angebotsspektrum des Margaretenstifts, bis auf wenige Ausnahmen, die gesamte Palette der im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) dargelegten Hilfen zur Erziehung von ambulanten Hilfen nach § 30, 31 KJHG über Tagesgruppen nach § 32 KJHG, differenzierten stationären Betreuungsformen nach §§ 34, 35 KJHG bis hin zur Integrativen Familienhilfe, Stationären Familienclearing und dem umfassenden Fachbereich Jugendliche.

 

 

 

"Semper reformanda"

 

"Semper reformanda" oder "Was bleibt, ist der Wandel": So lautet das Leitmotiv des Margaretenstiftes. Die Geschichte der Einrichtung weist eine kontinuierliche Weiterentwicklung auf. Denn im gleichen Maße wie sich die Lebensverhältnisse der Familien ändern, sind auch wir gehalten, unsere Hilfen zu überprüfen und auf die Bedarfslagen und Ziele der Familie abzustimmen.

Unser Anliegen ist es, dass die Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern die Hilfen erhalten, die sie benötigen. Sie sollen Unterstützung dabei erfahren, Krisen zu meistern und Begleitung erhalten, ihre Ziele zu erreichen.

 

 

Bundesmodellprojekte

 

In den neunziger Jahren führte das Margaretenstift im Kontext einer Jugendhilferechtsreform, welche schließlich im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) mündete mit seiner expliziten Forderung nach Stärkung der Elternkompetenz, Lebensweltorientierung, geschlechts-bewußter Pädagogik und Entsäulung der Hilfen zwei Bundesmodellprojekte durch:

(1) Untersuchung der Sozialisationsbedingungen von Mädchen und Jungen in der Heimerziehung und Entwicklung geschlechtsbewußter Handlungsansätze
(1992-1996)

(2) Integrative Familienhilfe (1995-1998) 

u.a. nachzulesen unter der Homepage der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

http://www.bmfsfj.de/Publikationen/spfh/16-Benachbearte-arbeitsansaetze/16-2-saarbruecken-integrative-familienhilfe-teilstationaere-arbeit-mit-familien-.html

 

 

Leitideen und Pädagogik


Unser Handeln in allen Hilfeformen ist geprägt durch eine ganzheitliche, integrative Betrachtungsweise, das Streben nach Geschlechtergerechtigkeit sowie nach Verstehen der Lebensentwürfe der HilfeadressatInnen.

Das heißt:
- Orientierung an und Einbezug der Familie
- Berücksichtigen des Geschlechts
- Erhebung der Biografie

 

 


http://www.margaretenstift.de/Uber-uns/Selbstverstandnis